Durch den Ersatz sperriger, korrosionsanfälliger Metallgeräte durch unsere FRP-Vorbehandlungstanks und selbst gefertigten Hochdruckmembrangehäuse erreichte der Kunde ein leichteres, sichereres und korrosionsfreies System.
Projekthintergrund
Eine große Produktionsanlage erkannte einen dringenden Bedarf zur Modernisierung ihres veralteten Wasseraufbereitungssystems. Aufgrund der starken Platzbeschränkungen im Geräteraum war die verfügbare Installationsfläche jedoch äußerst begrenzt. Das Werk benötigte eine Lösung, die ohne schwere Hebemaschinen installiert werden konnte und gleichzeitig eine schnelle Bereitstellung mit minimaler Unterbrechung der laufenden Produktion gewährleistete.
Gleichzeitig zeigte die bestehende metallbasierte Infrastruktur deutliche Anzeichen einer Verschlechterung, was zu mehreren Betriebsrisiken führte:
Alterungsvorbehandlungssystem: Die innere Gummiauskleidung der Sandfiltertanks aus Kohlenstoffstahl begann zu versagen. Dadurch lösten sich Rostpartikel und gelangten in den Wasserstrom, was eine ständige Verschmutzungsgefahr für nachgeschaltete Präzisionsfiltereinheiten darstellte.
Sicherheitsbedenken: Aufgrund der langfristigen Einwirkung feuchter und oxidativer Umgebungen wurden an den Schweißnähten der Membrangehäuse aus Edelstahl im Frühstadium strukturelle Korrosion und Lochfraß beobachtet. Diese Form der Strukturermüdung stellt ein potenzielles Sicherheitsrisiko dar, insbesondere unter Hochdruck-Betriebsbedingungen.
Schemadesign
Designkonzept
Die vorgeschlagene Lösung umfasste den Einsatz eines vollständig integrierten FRP-Systems, das sich auf zwei unterschiedliche Hochleistungskomponenten konzentriert: filamentgewickelte FRP-Tanks und Präzisionsmembrangehäuse.
Design-Highlights
Nichtmetallische Konstruktion: Inerte, korrosionsbeständige Materialien wurden ausgewählt, um das mit herkömmlichen Metallsystemen verbundene Korrosionsrisiko vollständig auszuschließen.
Flexible Installation: Es wurde ein modularer Montageansatz gewählt, der die Installation auf engstem Raum ermöglicht und Einschränkungen bei der Standortaufteilung überwindet.
Hochdruckzuverlässigkeit: Das System wurde entwickelt, um einen sicheren und stabilen Betrieb bei Arbeitsdrücken über 300 PSI (ca. 20,7 bar) zu gewährleisten.
Lösungen
Phase 1: Schnelle Bereitstellung vor Ort
Leichter Transport: Die FRP-Tanks waren kompakt und leicht genug, um von zwei Technikern manuell durch Standardtüren bewegt zu werden, sodass weder Wände abgerissen noch schwere Hebegeräte erforderlich waren.
Sofortige Positionierung und Stabilität: Dank der Basiskonstruktion im Stativ-Stil konnten die Tanks sofort positioniert und stabilisiert werden, was ein direktes Befüllen mit hochdichtem Quarzsand ermöglichte und die bei herkömmlichen Tankdesigns häufig auftretende Instabilität effektiv beseitigte.
Schritt 2: Modulare Montage und Installation
Installation mit manueller Handhabung: Die FRP-Membrangehäuse waren leicht genug, um von Hand angehoben und auf Edelstahl-Stützrahmen installiert zu werden, wodurch der Einsatz von Kränen oder Hebezeugen in engen Installationsbereichen vermieden wurde.
Plug-and-Play-Rohrverbindungen: Standardisierte Seitenanschlüsse und Endanschlüsse ermöglichten eine schnelle Plug-and-Play-Rohrintegration, wodurch die Installationszeit erheblich verkürzt und die Montage vor Ort vereinfacht wurde.

Wert der Lösung
Leistungsverbesserungen
Verbesserte Wasserqualität: Durch den Übergang zu inerten, nichtmetallischen Fließwegen wurde die Auswaschung von Metallionen vollständig vermieden, was zu einer erheblichen Verbesserung der Reinheit des produzierten Wassers führte.
Erhöhte Betriebssicherheit: Die Verbundwerkstoffkonstruktion eliminiert die mit Metallkorrosion verbundenen Risiken und sorgt so für einen sichereren und zuverlässigeren Langzeitbetrieb.
Höhere Wartungseffizienz: Das Design des Stativfußes vereinfachte die Entwässerungsverfahren, während die glatten, nichtmetallischen Membrangehäuseoberflächen die routinemäßige Reinigung schneller und weniger arbeitsintensiv machten.
Visualisiertes Systemmanagement: Das unverwechselbare und professionelle Erscheinungsbild der Ausrüstung unterstützte die 5S-Managementpraktiken der Anlage und ermöglichte eine klare visuelle Trennung zwischen dem Vorbehandlungsbereich und der RO-Prozesszone.
Dieses Projekt demonstriert die überlegene Leistung von FRP-Verbundwerkstoffen in modernen Wasseraufbereitungsanwendungen. Durch den Ersatz alter Metallgeräte durch fortschrittliche FRP-Komponenten erreichte der Kunde eine höhere Wasserqualität, mehr Sicherheit und ein zukunftssicheres Wasseraufbereitungssystem, das auf langfristige Leistung ausgelegt ist.
Kontaktieren Sie uns umgehend, um die Anforderungen Ihres Produktprojekts zu besprechen.
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